

Kennen Sie die biologischen Wirkstoffe, die der Körper für ein reibungsloses Funktionieren benötigt?
Zu diesen Vitalstoffen können – soweit wir sie heute kennen und benennen – zählen:
sekundäre Pflanzenstoffe,
zu denen man
Enzyme (Fermente)
Faserstoffe (Ballaststoffe)
Farb- und Aromastoffe zählt

Wir sind heute vielfältigen Formen von Stress und Umweltbelastungen ausgesetzt. Unsere Nahrungsmittel enthalten, wie einige Studien zeigen, immer weniger Vitalstoffe wie z.B. Vitamine und Mineralien.
Eine gezielte Unterstützung mit bioaktiven Vitalstoffen kann von daher sowohl in der Therapie wie in der individuellen Prophylaxe (Vorbeugung) zur Stärkung von Stoffwechselprozessen und Immunsystem und zur Abwehr freier Radikale und Krankheitserreger sinnvoll sein.
| die fettlöslichen Vitamine | Aufgaben und Funktionen sind z.B: |
| Vitamin A (Retinol) | wichtig für den Sehvorgang, Haut und Schleimhäute |
| Vitamin D (Calciferol) | wichtig für den Knochenstoffwechsel |
| Vitamin E (Tocopherol) | Zellschutz; wichtiges Antioxidans |
| Vitamin K (Phyllochinon und Menachinon) | wichtig für Blut und Knochen |
| die wasserlöslichen Vitamine | Aufgaben und Funktionen sind z.B: |
| Vitamin C (Ascorbinsäure) |
stärkt die Abwehrkräfte; Zellschutz; wichtig für Bindegewebe und Knochen |
| Vitamin B1 (Thiamin) | wichtig für Nervensystem und Stoffwechsel |
| Vitamin B 2 (Riboflavin) | wichtige Funktion im Stoffwechsel |
| Vitamin B 6 (Pyridoxin) | wichtig für Proteinstoffwechsel, Blut und Immunsystem (körpereigene Abwehr) |
| Vitamin B 12 (Cobalamin) | wichtig für Proteinstoffwechsel, Blut- und Zellbildung und Nervensystem |
| Vitamin B 9 (Folsäure) | wichtig für Zellneubildung |
| Vitamin B 3 (Niacin)* | wichtig für den gesamten Stoffwechsel |
| Vitamin B 7 (Biotin) | wichtig für den Kohlenhydratstoffwechsel |
| Vitamin B 5 (Pantothensäure)* | wichtig für Stoffwechsel und Wachstumsprozesse |
* In der Literatur werden die Buchstabenbezeichnungen für Niacin und Pantothensäure unterschiedlich benutzt.
Für Vitamine gibt es viele Namen und Bezeichnungen, mitunter mehrere Namen, die sich teilweise überschneiden oder umgangssprachlich sind.
Kalium (Ka) / C alcium (Ca) / Magnesium (Mg) / Natrium (Na) / Phosphor (P) / Chlor (Cl) / Schwefel (S)
Chrom (Cr) / Cobalt (Co) / Eisen (Fe) / Fluor (F) / Jod (J) / Kupfer (Cu) / Mangan (Mn) / Molybdän (Mo) / Selen (Se) / Silicium (Si) / Vanadium (V) / Zink (Zn) / Zinn
Weitere nicht essentielle (lebensnotwendige) Spurenelemente: Arsen - Bor - Kobalt - Nickel - Silicium - Zinn - Lithium
Es gibt gesättigte, einfach- und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Letztere kann der Körper nicht selbst herstellen. Da sie aber lebensnotwendig sind, bezeichnet man sie als essentiell. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind überwiegend pflanzlicher Herkunft. Zu ihnen zählen z.B. Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Sie werden zum Aufbau von Zellmembranen (äußere Hülle der Zelle) benötigt und als Ausgangssubstanzen für weitere Körpersubstanzen.
Es gibt mehr als 30 000 verschiedene Substanzen, die unter diesem Begriff zusammengefasst werden. Sie werden ausschließlich von Pflanzen gebildet. Zu ihnen zählen u.a. Enzyme (Fermente), Faserstoffe (Ballaststoffe), Farb- und Aromastoffe (wie z.B. verdauungsfördernde Bitterstoffe). Sekundäre Pflanzenstoffe haben vielfältigste Wirkungen im menschlichen Körper. Viele davon sind noch nicht bekannt.